Im Vorfeld des Tags der Franken 2018 fand am 2. Juli ein Pressegespräch statt, bei dem Vertreter der Fränkischen Arbeitsgemeinschaft gemeinsam mit regionalen Medien über Geschichte, Gegenwart und kulturelle Perspektiven Frankens informierten.
Prof. Dr. Wolfgang Wüst, Lehrstuhl für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte an der Universität Erlangen, widmete sich in seinem Vortrag dem Thema „Der Fränkische Reichskreis – ein europäisches Regionenmodell?“ und ordnete die historische Bedeutung Frankens in einen größeren europäischen Zusammenhang ein.
Dr. Manfred Scholz blickte auf 70 Jahre Fränkische Arbeitsgemeinschaft zurück und stellte den Antrag der FAG vor, die fränkischen Kirchweihen als immaterielles Kulturgut anerkennen zu lassen. Auch der damalige 1. Vorsitzende der FAG, Harry Scheuenstuhl, MdL, informierte über den Tag der Franken in Ansbach und ging auf die kulturelle Bedeutung der fränkischen Dorfkärwa ein. Das Gespräch bot damit Einblicke in historische Forschung, regionale Identität und aktuelle kulturpolitische Anliegen Frankens.