Kategorie: Aktuelles

Hinweis auf die Neuauflage der Broschüre „Der Fränkische Reichskreis – Fakten, Fragen und Forschung“. Autor Prof. Dr. W. Wüst, Hsg. FAG und Ergänzung in Englisch

7.2. Summary

The creation of the Reichskreise (Imperial Circles) in the course of the reforms under Emperor Maximilian I. was an overdue response to the regional impotence of the Holy Roman Empire and their estates in questions of preservation of peace, of the establishment of a central court, of tax controls and begging. Other critical points were the support for the poor, custom- and coin-supervision, the raising of the army, health care – it was formed by the medical Policey with regard to the supply of drinking water, protection against epidemics and plague – and many other problems in the early modern process of civilization. On the tasks of the Reichskreise were for example included: cross-border road and highway constructions, the settlement of prestige quarrels and territorial border disputes. Some of these activities remained more of a claim on (armed) territorial powers than an everyday occurrence. Despite this, Europe’s development would have been difficult to imagine without the Reichskreise. The Franconian Reichskreis is an example of this, with its impressive record of district assemblies (Konvente) and resolutions and the unique elaboration of its own police order in 1572.

Thus the Franconian Imperial Circle also presents itself as a European regional model with parliamentary work beyond the emerging nation states. The conventions of the Southern German states were much more than mere “meetings” to “discuss common matters” and to “reach a conclusion”. Thus, the jurist and positivist historian Johann Jacob Moser in his “Kreis-Constitution” 1773 had certainly still seen them all too soberly. The baroque, linguistically overloaded infrastructure of the convents, that we encounter symbolically charged forms of communication in Ulm, Wasserburg a. Inn, Windsheim, Rothenburg upon Tauber, Schweinfurt or Nuremberg and everywhere else where district assemblies met, had escaped the critics. However, in addition to the grace for the imperial observers and for the district councils a political logic of action was hidden. It had integrating effects in the Reichskreis. Without these effects, the regions of the Old Empire – they should be precisely defined – would not have remained politically incapable of action.

Fränkische Landeszeitung vom 24.9.2019 unser 1. Vorsitzender Prof. Dr. Wolfang Wüst stellt sein neuestes Buch vor

Im Kriminalmuseum zu Rothenburg o.d. Tauber stellte Prof. Dr. Wolfgang Wüst den neuen 8. Band aus seiner Reihe „Die gute Policey im Reichskreis“ vor.

Das übr 800 Seiten umfassende Werk befasst sich mit „Policey Ordnungen zur fränkischen Adelskultur“.

aber auch mit Dorf-, Gerichts- und Gemeindeordnungen.

Neuerscheinung des nächsten Buches des Prof. Dr. Wolfgang Wüst, Buchtitel „Die ‚gute‘ Polizei“ im EOS-Verlag (St. Ottilien) ISBN 978-3-8306-7948-6 für € 29,95

Im Zeitraum von 2001 bis 2018 sind am Erlanger Lehrstuhl für Landesgeschichte acht umfangreiche, international rezensierte Quellen- und Editionsbände zur „guten“ Policey entstanden.

391 Ordnungen wurden analysiert. Die Bände fokussierten die Normenentwicklung der Frühmoderne – gelegentlich ins 15. und 19. Jahrhundert ausgreifend – exemplarisch in den 1500/12 entstandenen drei süddeutschen Reichskreisen Bayern (Bd. III), Franken (Bd. II) und Schwaben (Bd. I). Anschließend folgten Editionen zur lokalen Policey mit meist mittel- und oberfränkischen Dorfordnungen / Weistümern (Bd. IV), zu den Markgraftümern Ansbach und Kulmbach-Bayreuth (Bd. V), zu den drei Hochstiften in Bamberg, Eichstätt und Würzburg (Bd. VI), zu fünf nordbayerischen Reichsstädten (Bd. VII) sowie zur Kultur fränkischer Reichsritter, Grafen- und Fürstenhäuser (Bd. VIII). Nun wurde es höchste Zeit Bilanz zu ziehen …

Daten des neuerschienenen Buches

Titel: Die „gute“ Policey im Reichskreis,

Neuheiten, Neuzeit

Gesellschaftsideale der Frühmoderne?

Eine süddeutsche Bilanz

Erscheinungsjahr: 2019

Seiten: 216

Abbildungen: mit zahlreichen Farbabbildungen

Format: 21 x 21 cm

Ausstattung: Hardcover

ISBN: 978-3-8306-7948-6

Preis: 29,95 Euro

Zum Autor:

Wolfgang Wüst, geb. 1953, studierte an den Universitäten Augsburg und Edinburgh/GB. Nachdem er seit 1984 im Archivdienst des Freistaates Bayern und der Stadt Augsburg war, wurde er 1996 zum Privatdozenten an der Universität Augsburg ernannt. Von 2000 bis 2019 Lehrstuhlinhaber für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Eine langjährige Forderung der FAG: Die Bay. Staatsregierung beschließ am 3.7.2018 die Errichtung einer Technischen Uni in Nürnberg

Eine langjähre Forderung der Fränkischen Arbeitsgemeinschaft zur Errichtung einer Technischen Universität Nürnberg (TUN) wird mit diesem Beschluß der Bay. Staatsregierung umgesetzt.

Für die TUN wird ein moderner, urbaner Campus entstehen, der den 5.000 bis 6.000 Studierenden Internationalität, Digitalisierung und zum Beispiel über Gründerzentren erste Schritte in der Wirtschaft ermöglicht. Der Campus der TUN soll auf einem 37 ha großen Grundstück auf dem ehemaligen Nürnberger Rangierbahnhof an der Brunneckerstr. entstehen. Für die neue TUN sind 1,2 Milliarden Euro geplant. (Quelle: www.bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-3-juli-2018/)

Ein außergewöhnlich gutes Betreuungsverhältnis (bis zu 240 Professoren sollen für Lehre und Forschung zuständig sein) und interessante Fächerkombinationen, die sich an den Problemen unserer Zeit orientieren, könnten tatsächlich für hohe Akzeptanz und vielleicht sogar überregionales Aufsehen sorgen. (Auszug aus einem Artikel der NN vom 4.7.2018)

An der Ausarbeitung des Konzepts arbeitet eine hochrangige Strukturkommission unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Herrmann, Präsident der TU München.

Zusätzlich wird die Uni-Erlangen-Nürnberg (FAU) mit 1,5 Milliarden ausgebaut werden.

Somit dürfte der Widerstand der FAU gegen eine neue Technische Uni Nürnberg begraben sein.

Zusätzlich beschloß die Bay. Staatsregierung 300 Mill. Euro für die Technische Hochschule in Nürnberg, mit knapp 13.000 Studenten die zweitgrößte in Bayern.

Aus Sicht der FAG wird der Hochschulstandort Nürnberg und Erlangen mit insgesamt fast 3 Milliarden Euro sehr gut aufgewertet.

Pressegespräch der FAG zum Tag der Franken 2018 und zum 70-jährigen Bestehen

Anläßliche des Tages der Franken am 1. Juli 2018 in Ansbach und zum 70 Jahre Fränkische Arbeitsgemeinschaft (FAG), hielten wir im „Goldenen Posthorn“ zu Nürnberg ein Pressegespräch ab.

Teilnahmen zwei Redakteuere der beiden Zeitungen für Nürnberg und Umgebung.

Von Seiten der FAG nahmen teil:

der 1. Vorsitzender Harry Scheuenstuhl

der Beisitzer Dr. Manfred Scholz, MdL a.D.

als Gast Prof. Dr. Wolfgang Wüst, Lehrstuhl für Bay. u. Fränk. Landeskunde Uni Erlangen;

der als Autor seine wissenschaftlichen Broschüre „Der Fränkischse Reichskreis – ein europäisches Regionenmodell“ vorstellte, von dem die FAG der Hausgeber ist.

Die Themen der Geschichtswerkstatt deren zeitlichen Ablauf, die erneut am 2. Juli 2018 auch auf den Tag der Franken in Ansbach stattfinden wird, bitten wir unserer Startseite“ zu entnehmen
 

Bilder von diesem Pressegespräch finden sie unter „Wir über uns in Bildern“

Antrag Dorfkärwa in Franken – ein immaterielles Kulturerbe wurde rechtzeitig zum 30.10.2017 beim Bay. Kultusministerium eingereicht.

Wir wir bereits berichtet haben, hat die Fränkische Arbeitsgemeinschaft zusammen mit unseren Vorstandsmitglied Dr. Manfred Scholz beim Bay. Kultusministerium den Antrag:

„Dorfkerwa in Franken als Immaterielles Kulturerbe“

gestellt.

Dieser Antrag wird inzwischen vom Bay. Kultusministerium bearbeitet.

Um den Erfolg für diesen Antrag noch zu erhöhen, bitten wir Sie um Ihre Unterstützung.

Wir bitten Sie daher einen der zuständigen Anträge auszufüllen und an die im Fragebogen angegebene

E-mailadresse oder an das angegebene Fax zurück zu senden:

Der entsprechende Fragebogen kann durch anklicken heruntergeladen werden.

Wir bedanken uns im Voraus für Ihre Mithilfe sehr herzlich.

Forderung der FAG: Dorfkärwa in Franken sollen inmaterielles Kulturerbe werden

Pressemitteilung vom 28.6.2017

zum Tag der Franken 2017 in Kitzingen

Die Fränkische Arbeitsgemeinschaft fordert anlässlich des Tages der Franken, der am 2. Juli in Kitzingen stattfinden wird, die Aufnahme der Dorfkärwa in Franken in die sogenannte Repräsentative Liste des Kulturerbes der Menschheit.

Die gesamte Pressemitteilung zu unserer Forderung finden Sie unter

Download.

Programm am Tag der Franken am 1. Juli 2018 in Ansbach

PROGRAMM
SONNTAG 1. JULI 2018
10.00 – 18.30 Uhr

9.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst 
in St. Gumbertus

11.00 Uhr Festakt im Hofgarten
mit der »Feldmusik« der Rokoko-Festspiele

Programm auf verschiedenen Bühnen,
in der Innenstadt, im Hofgarten, 
im Theater, im Markgrafenmuseum

REITBAHN

Bühnenprogramm:
10.00 – 10.40 Uhr Jazz-Frühschoppen mit BlueS
11.00 – 11.45 Uhr Heilsbronner Musikanten
12.00 – 13.00 Uhr Berufsfachschule für Musik Dinkelsbühl
13.05 – 13.55 Uhr Vivian Lindt mit „Verrückt sein“
14.00 – 14.45 Uhr Podiumsdiskussion der Nürnberger Nachrichten,
                   Essen in Franken: Wie die Heimat schmeckt
15.15 – 16.15 Uhr Weidwingl
16.45 – 18.30 Uhr David Saam mit „Bier gewinnt“
Biergarten

INNENSTADT / SCHLOSSPLATZ

»Genussregion Franken« Regionale Anbieter präsentieren die Vielfalt der fränkischen Genüsse
Bezirk Mittelfranken mit Berufsbildungswerk Hören, Sprache, Lernen, Bezirksheimatpflege, Fischereifachberatung, Forschungsstelle für fränkische Volksmusik, Fränkischem Freilandmuseum, Landschaftspflegeverband Mittelfranken, Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf, Limesfachberatung, Popularmusikberatung, Trachtenfroschungs- und -beratungsstelle
fränkische Vereine und Institutionen
Tourismusverbände
Nürnberger Nachrichten
Bezirksjugendring mit „Tag der Jugendarbeit“
50 Jahre Städtepartnerschaft Ansbach -Anglet
Stadtführungen und Bratwurstführungen


THEATER ANSBACH

12.00 – 17.00 Uhr   Historische Ausstellung
                      „Die Geschichte des Theater Ansbach“  
12.00 – 17.00 Uhr    Präsentation der Trachtenforschungs- und –                                      beratungsstelle des Bezirks Mittelfranken, Stein:
                      „Kleidung in Franken im Spiegel der Zeiten“
ab 12.15 Uhr        Fränkische Liftgedichte – Lyrik im Fahrstuhl. Lesungen                          mit Gerald Leiß, Claudia Dölker, Anna Mariani, Hartmut                        Scheyhing und Andreas Peer, alle halbe Stunde
12.15 Uhr           Erzählreihe: Das Buch mit den sieben Siegeln:                                    „Schneewittchen“
13.15 Uhr           Erzählreihe: Das Buch mit den sieben Siegeln:
                      „Hasib Karim ed Din und die Schlangenkönigin“
14.00 – 14.30 Uhr   Hausführung (Treffpunkt: Besuchergarderobe)
14.15 Uhr           Erzählreihe: Das Buch mit den sieben Siegeln:
                      „Nordische Märchen“
15.15 Uhr           Erzählreihe: Das Buch mit den sieben Siegeln:
                      „Unter der Sonne Afrikas“

HOFGARTEN

ab 14.00 Uhr Fürstliche Gartenlust der Rokoko-Festspiele im gesamten                       Hofgarten bei freiem Eintritt

RESIDENZ

12.00 – 16.00 Uhr Schlossführungen, alle halbe Stunde, Eintritt: 3,50 Euro

JOHANN-SEBASTIAN-BACH-PLATZ

10.00 – 12.30 Uhr Heinz Becker, der „Frankenwecker“
13.00 – 16.00 Uhr Bläserjugend des Bezirksjugendrings Mittelfranken
16.00 – 17.00 Uhr Frankenlandmusikant

MONTGELASPLATZ

11.00 – 12.00 Uhr Frankenlandmusikant
12.30 – 13.00 Uhr Tanzgruppe Neuendettelsau
13.00 – 14.00 Uhr Vereinigung Bayerischer Volkstrachtenvereine links der                          Donau und Trachtenverband Mittelfranken
14.00 – 14.30 Uhr Heimat- und Trachtenverein Euerbach
14.30 – 14.40 Uhr Tanz und Musik mit der Gruppe „Angeluarrak“ aus Anglet

ST. JOHANNIS

13.00 und 15.00 Uhr Turmführungen

ST. GUMBERTUS

9.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst
14.00 und 16.00 Uhr Orgel- und Kirchenführungen

BERINGERSHOF

14.30 – 16.30 Uhr Kaffee und Kuchen

GASTHAUS „ZUM MOHREN“

11.30, 13.30 und 15.30 Uhr Wirtshaussingen

MARKGRAFENMUSEUM

»Festtagsschmaus und Einheitsbrei. Essen in Franken
von den Römern bis heute« Wanderausstellung des
Bezirks Mittelfranken

11.30, 12.30, 13.30, 15.30 Uhr Ansbacher Bratwurstführung mit Riechstation                                   und Verkostung, je 20 Min.
12.00 – 12.20 Uhr Theater Kopfüber, „Mord, Weib, Gesang“,
                    Historische Küchenlieder
12.30 – 12.50 Uhr Theater Kopfüber, „Mord, Weib, Gesang“,
                    Historische Küchenlieder
14.00 – ca.17.30 Uhr Vortragsreihe der Geschichtswerkstatt Franken
14.15 Uhr Prof. Dr. Wolfgang Wüst: Der fränkische Reichskreis –
           ein europäisches Regionenmodell
15.00 Uhr Dr. Manfred Scholz: 2. Juli 1500 – Geburt des fränkischen                       Reichskreises und (Tag der) Franken heute 
15.30 Uhr Carl-Alexander Mavridis M.A.: Die ansbachische Markgrafenstraße
16.00 Uhr Prof. Dr. Georg Seiderer: Kerwa (Kirchweih) in Franken –                        Jahrhunderte alt und immer noch lebendig
16.30 Uhr Dr. Manfred Scholz: „Dorfkerwa in Franken“ als Immaterielles                 Kulturerbe – Stand des Antrags
17.00 Uhr Dr. Wolfgang F. Reddig: Schiffsreisende aus Zwang –
           Markgräfliche Soldaten im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg             1777–1783

BRÜCKENCENTER

11.00 – 17.00 Uhr omie: Japanisches Restaurant Akito, La Famiglia,                         Mamma Mia, Efendi, Brothaus, Markt-Backhaus, S-Zimmer,
                   Metzgerei Jacob
12.00 – 18.00 Uhr Action-Bullriding, T-Wall Reaktionswand, Segway Parcours
12.00 – 18.00 Uhr  Ausstellung des „Fränkischen Künstlerkreises

                             im Atelier20″, „Franken in Bildern“
12.00 – 16.00 Uhr Lichtenauer Musikanten
14.00 – 18.00 Uhr „Offenes Atelier“

ROKOKO-

FESTSPIELE

ab 29. Juni 2018

KULINARISCHE MEILE 
IN DER INNENSTADT

ab Samstag, 30. Juni 2018

Quellenhinweis: https://www.tagderfranken.de/programm